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Medien: NDR Nord

Wege zur Backsteingothik



Erfolgreiche Bilanz der Ausstellung über Backsteingotik "Gebrannte Größe. Wege zur Backsteingotik" ein halbes Jahr lang war die Ausstellung in fünf Hansestädten Norddeutschlands zu sehen. Rund 160.000 Besucher konnten die Veranstalter am Ende zählen. Der Norddeutsche Rundfunk hat die Ausstellung maßgeblich unterstützt.

Rund 160.000 Besucher haben die Ausstellung besucht

Fünf Hansestädte im Mittelpunkt


Lübeck
Mit einer erfolgreichen Bilanz ist am Sonntag die länderübergreifende Ausstellung "Wege zur Backsteingotik" zu Ende gegangen. Ein halbes Jahr lang hatten die alten Hansestädte Lübeck, Wismar, Rostock, Stralsund und Greifswald im Mittelpunkt der Ausstellung über die mittelalterliche Baukunst gestanden. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz fanden rund 160.000 Besucher den Weg in die Kirchen und Gebäude aus dem für Norddeutschland typischen roten Backstein. Vom Jahr 2004 an sollen Teile der Ausstellung im ganzen Bundesgebiet gezeigt werden.

kauffold
Der scheidende Schweriner Kultusminister Peter Kauffold (Bild) zeigte sich überzeugt, dass die vielgestaltige Ausstellung das Besucherinteresse am Norden nachhaltig gesteigert hat. "Die großartige Baukunst wird auch weiterhin viele Menschen zu uns führen", sagte Kauffold. Seinen Angaben zufolge werden die herausragenden Bauten auf der Kultur-Landkarte des Landes, die im Frühjahr 2003 in neuer Auflage erscheine, extra verzeichnet.

kiesow
Experiment gelungen
Gottfried Kiesow (Bild), der Vorsitzende der Stiftung Denkmalschutz und Mitinitiator der Ausstellung, zeigte sich mit dem Publikumsinteresse sehr zufrieden. Das Experiment, die Angebote von reiner Anschauung bis hin zu geistig-theologischer Auseinandersetzung zu fächern, sei gelungen.

wismar
Marienkirche virtuell neu aufgebaut
In Wismar unternahmen rund 50.000 Gäste bei 3D-Filmpräsentationen eine Zeitreise in die Vergangenheit. Dabei wurde die Marienkirche virtuell neu erbaut, von der Vermessung des Bauplatzes bis zur Herstellung der Backsteine und dem eigentlichen Bau der Kirche. 25.000 Besucher fanden den Weg nach Greifswald zur Ausstellung "Dialog des Geistes" in der St. Jacobi-Kirche. Sie konnten dort der geistigen und religiösen Wurzeln die mittelalterliche Glaubenswelt nachspüren.

stralsund
Stralsunder Organisatoren nicht ganz zufrieden
Nicht ganz zufrieden war die Stralsunder Organisatorin Sybille Köpke mit rund 20.000 Besuchern. Die wie Wismar zum Weltkulturerbe erhobene Stadt verband Geschichte mit der Gegenwart - vom Schiffbau der Hanse bis hin zum modernen Containerschiff. In Rostock sahen rund 20.000 Besucher die Ausstellung. Rund 50.000 Gäste besuchten die Ausstellung im Lübecker Holstentor, die sich mit der Macht des Handels in der Hanse-Zeit und der Rolle der Kaufleute beschäftigte.

Hansestadt Lübeck
Hansestadt Rostock
Hansestadt Stralsund
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