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Medien: OHA / Bernd Schröeder

"Ehemalige Heimkinder kehrten nach Malente zurück"

(Foto: Bernd Schröder)

Einen Teil ihrer Kindheit verbrachten die Teilnehmer des Treffens in Malente.



Bad Malente

Rund 40 ehemalige Bewohner des früheren Kinderheims der Hamburger Inneren Mission in der Eutiner Straße trafen sich am Sonnabend in Malente.

Wesentlicher Programmpunkt war eine Besichtigung des damaligen Kinderheims, in dem sich heute die Manager-Schule „Intermas" befindet. Nicht nur gute Erinnerungen hegt die 56-Jährige Barbara Riecke (früher Burbis) an ihre Zeit in Malente von 1961 bis 1966. „Ich habe in Malente viel Natur kennen gelernt. Doch die Erziehung war sehr streng."

Erik Heise erinnerte sich: „Neben Kriegswaisen waren hier Kinder, die von der Jugendbehörde eingewiesen wurden, oder Kinder, deren Eltern mit der Erziehung nicht mehr zurechtkamen." Es sei für die Erzieherinnen keine leichte Aufgabe gewesen.

Das bestätigte Anni Ott (69), die von 1955 bis 1958 in dem Kinderheim als Erzieherin gearbeitet hatte: „Heute gibt es Psychologen, wenn Schwierigkeiten auftreten, das gab es damals alles nicht." Die Kinder hätten zudem in Sälen mit bis zu 16 Betten schlafen müssen. Das sei keine einfache Situation gewesen.

Heute leben viele der ehemaligen Heimkinder in Hamburg. Die weiteste Anreise hatte eine Teilnehmerin aus Friedrichshafen. Neben einem Besuch der Grundschule und der Kirche stand zum Abschluss des von Claudia Macht und Einar Heissler mitorganisierten Treffens ein Zusammensein im Cafe Raven auf dem Programm.
(Foto: Hotel Raven)
(Foto: Hotel Raven)


OHA: Montag der 4. April 2004

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