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Medien: OHA von Achim Krauskopf

"Fröhlicher Folk für guten Zweck"



Eutin / Malente

Folklore aus dem deutsch-dänischen Grenzland: „Painted Green"

Foto: hfr

Besinnliche und fröhliche Musik paaren sich Sonnabend,
5. März , ab 20 Uhr
im Eutiner „Brauhaus": Lieder und Folklore bilden das Programm für eine Benefizveranstaltung, deren Erlös für das Mutter-Kind-Haus Malente des CJD Eutin verwendet werden soll.

Eine international besetzte Band aus dem deutsch-däni­schen Grenzland kommt: „Painted Green" ist ein Sextett aus dänischen und deutschen Musikern, das es in dieser Be­setzung seit vier Jahren gibt. Ab 22 Uhr spielen sie Musik aus Irland, Schottland, Eng­land, Nordamerika und Skan­dinavien.

Den ersten Teil ab 20 Uhr gestaltet die Sängerin Lene Krämer aus Timmdorf mit Unterstützung von Joachim Band (Gesang und Klavier). Die beiden spielen Lieder aus England, Lenes Heimat Däne­mark, Spanien und Deutsch- land. An diesem Abend wird kein Eintritt genommen, um Spenden für die Arbeit im Mutter-Kind-Haus in Malen­te gebeten.

Die Einrichtung des Christ­lichen Jugenddorfwerkes Eu­tin (CJD) steht minderjähri­gen oder gerade volljährigen Schwangeren und Müttern mit Kindern unter sechs Jah­ren offen, die in einer Notlage sind und deshalb in allen le­bensbestimmenden Berei­chen Hilfe brauchen. Den Frauen und Kindern soll in ei­nem geschützten Lebens- und Wohnraum Unterstützung und Begleitung in der All­tagsgestaltung, der Kinder­pflege und Kindererziehung gegeben werden, dabei lang­fristig zu einer selbständigen Lebensführung befähigt wer­den.

Unterstützt werden die jun­gen Schwangeren und Mütter auch darin, Schule und Aus­bildung zu beenden, Partner­schaften zu pflegen und mit einzubeziehen, andere Sozial­kontakte und die Freizeit zu gestalten. Ein Team von Pädagoginnen, Erzieherin­nen, einer Kinderpflegerin und einer Hebamme gehen auf die Bedürfnisse der Müt­ter und ihrer Kinder ein, eine Betreuung erfolgt „rund um die Uhr". Für den Übergang in die Selbständigkeit wird außerdem eine ambulante Be­treuung angeboten.

Die kleinen Familien sind in kleinen Wohneinheiten mit Balkon oder Terrasse un­tergebracht. Spielzimmer, Fitnessraum, Aufenthaltsräu­me und ein großer Garten er­gänzen das Mutter-Kind-Haus, das es seit 1997 gibt und vorher als CJD-Jugenddorf diente. Der Bedarf an der Hil­fe des Mutter-Kind-Hauses wachse, heißt es in einer Pres­semitteilung, es gebe in zu­nehmendem Maße jugendli­che Schwangere und junge Mütter, die aus unterschiedli­chen Gründen in Not gerie­ten.
Foto: hfr

Lene Krämer bestreitet den ersten Teil des Benefizabends.

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